Incredible India!

…ja das ist der Werbespruch von Indien! aber es ist wirklich so, man kommt hier hin und ist überrascht, und zwar von allem hier im Guten wie auch im Schlechten.

Aber von Anfang an: am Dienstag 16. Mai bin ich um 03:00 Uhr in New Delhi gelandet und habe erstmal die restliche Zeit bis morgens um 07:00 Uhr im Flughafengebäude verbracht, da es dort von Polizei nur so wimmelte und im Gegensatz zu den 30° in der Nacht! drinnen noch angenehm kühl war. Am Morgen habe ich mich dann aufgemacht und bin mit der Metro in das Backpacker Viertel von New Delhi gegangen, wo ich auch sofort ein günstiges aber gutes Zimmer bekommen habe. Bereits die Metrofahrt war ein Erlebnis, mit dem Rucksack durch alle Inder durchdrängeln. Aber alle waren sehr nett und haben mir erklärt wo ich für was anstehen musste und welche Metro ich nehmen musste. Beim Bahnhof wo ich ausgestiegen bin ist mir ein Rickschafahrer dann hinter her nachgefahren und sobald er gesehen hatte, dass ich nicht genau wusste wo mein Hotel war, fing er an von einem anderen Hotel zu reden das viel besser und günstiger und schöner war… er hat mir dann aber doch freundlich geholfen mein richtiges Hotel zu finden.

Mein erster Eindruck war wirklich schockierend, die Leute leben überall auf der Strasse, auch in den schöneren und teureren Hotels sieht es aus wie bei uns in einer der billigsten Absteigen. Alles ist sehr günstig hier, ausser für die Touristen wird natürlich ein grosser Aufpreis dazugeschlagen, was solls, es ist immer noch alles soooooo billig hier.

Nach dem ich ein paar Stunden schlafen konnte, bin ich dann quer durch den bekannten Basar zum Connaught Place gelaufen um ein Touristenbüro aufzusuchen. Natürlich kamen auch auf dem dorthin zig Leute zu mir und fragten mich aus. Einer hat es dann geschafft und ist solange neben mir her gelaufen, bis ich ohne es zu merken vor einem Touristenbüro stand, wer er sich dann verabschiedete…

Beim 3. Reisebüro habe ich dann gebucht und bin nun auf einem Trip quer durch Indien.
Die ersten zwei Wochen habe ich einen eigenen Fahrer, der mich von Ort zu Ort bringt und mir ein paar Sachen zeigt, die Touristen normalerweise nicht sehen. Mit Babu (der einfachere Namen) bin ich die Gegend Rajasthan am erkunden. Dabei hat mir das Reisebüro ein paar spezielle Ausflüge gebucht. Morgen werde ich eine Kameltour in die Wüste von Jaisalmer (mein jetziger Aufenthaltsort) machen, wo ich auch unter dem Sternenhimmel an einer Oase übernachten kann. Weiter geht es dann Richtung Udaipur, Jaipur, … bis hin nach Agra.

Nach Agra werde ich selber mit dem Zug weiterreisen nach Varanasi, der heiligen Stadt. Überall habe ich zwischen 1 und 3 Nächten Aufenthalt, je nachdem wieviel man besichtigen kann.

Anfangs Juni startet dann mein liebstes Abenteuer, ich werde nach Kathmandu auf Nepal gehen. Mal schauen was sich dort alles machen lässt.

Später dann werde ich noch an den Stränden von GOA abhängen, 5 Tage Yoga in einem Ashram (ähnlich einem Kloster) in Kerala verbringen und bei einer Gastfamilie in Bombay übernachten.

Die Leute hier sind alle wirklich super freundlich und keineswegs nur wegen meinem Geld… viele lehnen Geld ab, sie wollen einfach freundlich sein und einen guten Eindruck von Ihrem Land machen.
Den meisten Leute hier ist auch einfach nur langweilig und wollen ein bisschen plaudern um die Langeweile zu unterdrücken.

Nun muss ich los, damit ich den wunderschönen Sonnenuntergang über der Wüste von Jaisalmer nicht verpasse… vielleicht schaffe ich ja bald zum die ersten Bilder von Indien hochzuladen, wobei man das alles hier niemals mit Bilder ausdrücken kann, man muss es selbst erlebt haben.

…das waren schnelle 3 Tage!

Wie die Zeit vergeht, ich bin doch erst losgeflogen und nun sitze ich bereits in Moskau in einem Kaffee Haus (oder in Russisch: Kofe Chaus) ;-)

Continue reading

St.Petersburg – Teil 2

St.Petersburg in Bildern…

Die Reise beginnt!

Zusammengefasst meine ersten Eindrücke aus St.Petersburg:

 

  • mit Schwiizerdütsch kommt man gleich weit wie mit Englisch (beides bringt nichts)
  • die Frauen haben eine überdimensionale Oberweite
  • die Männer tragen ihren Bierbauch mit Stolz
  • Nachtessen bestellen wird zum Überraschungsmenü (aber das was wie ein Dürüm ausgesehen hat, war wenigstens richtig lecker)
  • Bier bestellen funktioniert immer (pivo)

bis bald…